Zahlreiche Institute bieten Kurse zur beruflichen Fort- und Weiterbildung an. Die Plätze sind jedoch begrenzt und bestimmte Kurse werden vielleicht nicht am Wohn- und Arbeitsort angeboten. Als Alternative bleiben Fernkurse. Achtung: Fernkurse nicht mit einem Fernstudium verwechseln. Bei Fernkursen handelt es sich um spezialisierende Kurse und nicht um ein Hochschulstudium. Zwar erhält man bei erfolgreichem Kursabschluss ein Zertifikat, das möglichst staatlich anerkannt sein sollte, aber keinen Hochschulzeugnis. Die Auswahl an Fernkursen und den entsprechenden Anbietern ist nahezu unbegrenzt und schwer überschaubar. Information muss immer an erster Stelle stehen. Das bedeutet zunächst, die Entscheidung für einen Fernkurs. Bei diesen Kursen ist Selbstdisziplin eine notwendige Voraussetzung, ebenso wie die notwendige Lernzeit. Im nächsten Schritt muss der Kurs und der Bildungsträger gewählt werden. Vergleichen, Informationen sammeln und ein persönliches Gespräch sind oberstes Gebot. Holen sie sich von unterschiedlichen Anbietern Angebote ein. Informieren sie sich bei ihrem Berufsverband oder ihrer Kammer über anerkannte Abschlüsse und zertifizierte Ausbildungsstätten. Lassen sie sich beim persönlichen Gespräch Referenzen, Qualifikationen der Dozenten und Erfolgsstatistiken zeigen. Weiter- und fortbildende Kurse bedeuten auch eine finanzielle Belastung, die geschultert werden muss. Oft bieten die Kursträger Finanzierungsmodelle an, die ihnen beispielsweise Ratenzahlung ermöglichen. Bringen sie auch in Erfahrung, ob Präsenztage integriert sind. Diese bedeuten höhere Kosten, da die Fahrt, Verpflegung und möglicherweise noch die Übernachtung anfallen. Klären sie auf jeden Fall, ob ihr Arbeitgeber die Finanzierung übernimmt. Falls er dies nicht tut, haben sie die Möglichkeit sämtliche Kosten für die Fortbildung steuerlich als Werbungskosten abzusetzen. Allerdings muss hier der Bezug und direkte Nutzen für die berufliche Tätigkeit beim zuständigen Finanzamt erbracht werden.